Energieberatung absetzen - So sparen Sie bei Ihrer Energieberatung!

31.10.2023 14:35 1484 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Nutzen Sie die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen, um 20% der Energieberatungskosten direkt von Ihrer Steuerschuld abzuziehen.
  • Erwägen Sie den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), um zusätzliche Fördermittel von bis zu 3.000 € pro Jahr und Wohneinheit zu erhalten.
  • Beachten Sie, dass die Energieberatung auch im Rahmen des Bundesförderprogramms für energieeffizientes Sanieren gefördert werden kann.

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Einführung

Die Energieberatung stellt einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einem energieeffizienten Zuhause dar. Oftmals schrecken jedoch die Kosten ab. Es ist wenig bekannt, dass die Energieberatung steuerlich absetzbar ist. Richtig verstanden, die Kosten für eine professionelle Beratung sind steuerlich begünstigt und können Ihnen dabei helfen, Geld einzusparen.

Was bedeutet "steuerliche Absetzbarkeit der Energieberatung"?

Das Absetzen der "Energieberatung" bezieht sich auf den Abzug der Kosten einer Energieberatung von Ihrer Steuerschuld. Konkret bedeutet dies: Wenn Sie einen Experten für die Bewertung der Energieeffizienz Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung beauftragen und Verbesserungsvorschläge erarbeiten lassen, dann können 50 Prozent dieser Kosten im ersten Jahr vollständig von der Steuer abgesetzt werden.

Durch die Umsetzung der iSFP-Empfehlungen haben Sie die Möglichkeit, von einer erhöhten Förderung um 5 % zu profitieren. Bei schrittweisen Einzelmaßnahmen können Sie so pro Jahr und pro Wohneinheit bis zu 3.000 € zusätzliche Fördermittel erhalten.

Vor- und Nachteile der Energieberatung zur Steueroptimierung

Vorteile Nachteile
Die Kosten für eine Energieberatung können von der Steuer abgesetzt werden. Die anfallenden Kosten für eine Energieberatung können hoch sein und nicht alle Ausgaben sind steuerlich absetzbar.
Eine Energieberatung kann dazu beitragen, Energie zu sparen und damit auch Geld. Es gibt keine Garantie, dass die Empfehlungen einer Energieberatung umsetzbar sind oder die erwarteten Ergebnisse liefern.
Ein energetisches Sanieren kann den Wert Ihrer Immobilie erhöhen. Eine vollständige Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen kann eine hohe Anfangsinvestition erfordern.

Voraussetzungen für das steuerliche Absetzen der Energieberatungskosten

Nicht jeder kann seine Energieberaterkosten steuerlich geltend machen. Dafür gibt es spezifische Voraussetzungen. Zum Beispiel, der Berater muss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) als Energieberater anerkannt oder bei der KfW als sogenannter 'Energiespar-Experte' gelistet sein.

Geltendmachung der Energieberatungskosten

Sobald Sie sichergestellt haben, dass Ihr Energieberater die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt, können Sie den Prozess starten. Bewahren Sie zunächst alle Rechnungen und Belege sorgfältig auf, da sie später benötigt werden, um Ihre Ausgaben nachzuweisen.

Im nächsten Schritt, tragen Sie diese Kosten in Ihrer Steuererklärung ein. Dabei sollten Sie beachten, dass nur derjenige Anteil absetzbar ist, der tatsächlich für die Beratungsleistung angefallen ist - Nebenkosten wie Anfahrts- oder Materialkosten können nicht abgesetzt werden.

Vorteile der steuerlichen Geltendmachung von Energieberatungskosten

Neben den offensichtlichen finanziellen Vorteilen bietet die Absetzung der Energieberatungskosten auch weitere Vorteile: Sie motiviert Hausbesitzer, professionelle Hilfe für die Verbesserung ihrer energetischen Zustände in Anspruch zu nehmen. Dies trägt langfristig zur Reduktion des CO2-Ausstoßes bei und unterstützt den Umweltschutz.

Fazit

Eine qualifizierte Energieberatung kostet zwar Geld - aber diese Investition ist sinnvoll! Nicht allein, weil sie aufdeckt, wo in Ihrem Zuhause Energie ineffizient genutzt wird und wie Sie Abhilfe schaffen können, sondern auch weil 50 Prozent der Kosten steuerlich geltend gemacht werden können.

So sparen Sie auf zwei Ebenen: Zuerst durch effizientere Ressourcennutzung und anschließend beim Finanzamt. Zögern Sie also nicht und holen Sie sich professionelle Hilfe, um Ihr Zuhause energieeffizient zu gestalten!


FAQ zur steuerlichen Absetzbarkeit von Energieberatung

Kann ich Kosten für eine Energieberatung steuerlich absetzen?

Ja, unter bestimmten Bedingungen sind die Kosten für eine Energieberatung steuerlich absetzbar.

Wer ist befugt, Kosten für Energieberatung abzusetzen?

Prinzipiell kann jeder Eigentümer, der eine Energieberatung beauftragt hat, die Kosten dafür von der Steuer absetzen. Dies betrifft sowohl Wohngebäude- als auch Nichtwohngebäudeeigentümer.

Wie gebe ich die Kosten für die Energieberatung in meiner Steuererklärung an?

Die Energieberatungskosten können Sie als haushaltsnahe Dienstleistung in Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Welche Dokumente werden benötigt, um die Kosten für Energieberatung steuerlich abzusetzen?

Um die Energieberatungskosten steuerlich geltend zu machen, benötigen Sie die Rechnung des Energieberaters und einen Zahlungsnachweis.

Sollte ich die Kosten für die Energieberatung im gleichen Jahr geltend machen, in dem die Beratung stattgefunden hat?

Ja, generell sollten Sie die Energieberatungskosten in dem Jahr geltend machen, in dem die Beratung durchgeführt wurde.

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Zusammenfassung des Artikels

Die Kosten für eine professionelle Energieberatung können zu 50 Prozent von der Steuer abgesetzt werden, vorausgesetzt der Berater ist vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle oder bei KfW gelistet. Dies motiviert Hausbesitzer zur energetischen Verbesserung ihrer Immobilien, was langfristig den CO2-Ausstoß reduziert und die Umwelt schützt.

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Energieeffizienz steigern und Fördermittel sichern

Durch die Umsetzung der iSFP-Empfehlungen haben Sie die Möglichkeit, von einer erhöhten Förderung um 5 % zu profitieren. Bei schrittweisen Einzelmaßnahmen können Sie so pro Jahr und pro Wohneinheit bis zu 3.000 € zusätzliche Fördermittel erhalten.

Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Überprüfen Sie, ob die Kosten für die Energieberatung steuerlich absetzbar sind. In vielen Fällen ist dies möglich und kann Ihnen eine erhebliche Ersparnis bringen.
  2. Nutzen Sie die Energieberatung umfangreich. Je mehr Sie aus der Beratung herausholen, desto rentabler wird sie für Sie.
  3. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter von Energieberatungen. Die Preise und Leistungen können stark variieren.
  4. Achten Sie auf staatliche Förderungen. Oft gibt es Zuschüsse oder günstige Kredite, die die Kosten der Energieberatung senken können.
  5. Setzen Sie die Empfehlungen der Energieberatung um. Nur so können Sie langfristig Energie und damit Kosten sparen.