So können Sie den sanierungsfahrplan von steuer absetzen

12.03.2024 08:00 557 mal gelesen Lesezeit: 9 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) als Grundlage nutzen, um bis zu 50.000 Euro der Sanierungskosten steuerlich über drei Jahre verteilt abzusetzen.
  • Bescheinigung des Energieberaters einholen, welche die energetische Fachplanung und Baubegleitung bestätigt, um sie beim Finanzamt einzureichen.
  • Rechnungen und Zahlungsbelege sorgfältig aufbewahren, da diese als Nachweis für die durchgeführten Maßnahmen beim Finanzamt vorgelegt werden müssen.

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Sanierungsfahrplan von Steuer absetzen: Ein Überblick

Einen Sanierungsfahrplan von der Steuer abzusetzen, kann einen erheblichen finanziellen Vorteil bedeuten, wenn Sie Ihr Eigenheim energetisch sanieren möchten. Seit dem 1. Januar 2020 bietet der Gesetzgeber unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen steuerlich geltend zu machen. Das Ziel dieser Förderung ist es, Eigentümer von Wohnimmobilien bei der Durchführung von energetischen Sanierungsarbeiten zu unterstützen und so einen Anreiz für energieeffizientes Bauen zu schaffen.

Die Grundlage dafür ist der § 35c des Einkommensteuergesetzes (EStG), welcher die steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen regelt. Diese Regelung richtet sich explizit an Privatpersonen, die ihr Wohneigentum selbst nutzen. Bei der steuerlichen Absetzbarkeit wird eine Steuerermäßigung gewährt, die sich auf einen Höchstbetrag von 40.000 Euro pro Immobilie beläuft. Es ist dabei essenziell, dass die Sanierungsmaßnahmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums, konkret zwischen dem 31. Dezember 2019 und dem 1. Januar 2030, begonnen beziehungsweise abgeschlossen werden.

Durch die Umsetzung der iSFP-Empfehlungen haben Sie die Möglichkeit, von einer erhöhten Förderung um 5 % zu profitieren. Bei schrittweisen Einzelmaßnahmen können Sie so pro Jahr und pro Wohneinheit bis zu 3.000 € zusätzliche Fördermittel erhalten.

Wichtig zu beachten ist zudem, dass die Förderung ausschließlich für selbstgenutzte Wohngebäude oder Eigentumswohnungen anwendbar ist. Die Immobilien müssen darüber hinaus in einem der EU-Staaten oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) liegen und ein Mindestalter von zehn Jahren aufweisen. Das Bundesfinanzministerium hat zu diesen Regelungen ein Anwendungsschreiben veröffentlicht, das seit dem 14. Januar 2021 Gültigkeit besitzt und als Richtlinie für das Absetzen des Sanierungsfahrplans dient.

Was ist ein Sanierungsfahrplan und warum ist er wichtig

Ein Sanierungsfahrplan, auch als individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) bekannt, ist ein zentraler Baustein für die effiziente Planung energetischer Sanierungsmaßnahmen. Er dient als detaillierter Leitfaden und zeigt Ihnen auf, welche Schritte notwendig sind, um Ihr Zuhause energieeffizienter zu gestalten. Dabei werden nicht nur einzelne Maßnahmen aufgelistet, sondern es wird auch deren sinnvolle Reihenfolge und Wechselwirkungen berücksichtigt.

Die Bedeutung des Sanierungsfahrplans ergibt sich aus seinem ganzheitlichen Ansatz. Er betrachtet das Gebäude als Gesamtsystem und gibt Empfehlungen, wie Sie Energie und somit auch Kosten sparen können, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Fachleute analysieren dafür den Ist-Zustand Ihres Wohngebäudes und arbeiten eine individuelle Sanierungsstrategie aus. Diese maßgeschneiderte Vorgehensweise ist ausschlaggebend für den effektiven Einsatz von Investitionsmitteln und die Optimierung der Energiebilanz Ihres Hauses.

Darüber hinaus ist der iSFP eine wichtige Voraussetzung, um von bestimmten Förderprogrammen profitieren zu können. Mit seiner Hilfe lassen sich nicht nur die Kosten für die Sanierung reduzieren. Sie können ihn auch nutzen, um die Steuerermäßigung nach § 35c EStG für energetische Sanierungsmaßnahmen in Ihrer Steuererklärung geltend zu machen. Dies erhöht unmittelbar die Wirtschaftlichkeit Ihrer Sanierungsprojekte und trägt zugleich zu einer Wertsteigerung Ihrer Immobilie bei.

Zusammengefasst ist der Sanierungsfahrplan ein essentieller Bestandteil für jeden, der sein Eigentum energetisch auf den neuesten Stand bringen möchte. Er sichert nicht nur finanzielle Vorteile beim Fiskus, sondern trägt auch entscheidend dazu bei, eine langfristige und nachhaltige Energieeffizienz zu erreichen.

Vor- und Nachteile der Steuerabsetzung beim individuellen Sanierungsfahrplan

Vorteile Nachteile
Steuerliche Erleichterungen können die finanzielle Last einer Sanierung mindern Die Komplexität der steuerlichen Absetzbarkeit kann für Laien verwirrend sein
Investitionen in die energetische Sanierung tragen zum Werterhalt des Gebäudes bei Vorabinvestitionen sind trotzdem nötig, der Steuervorteil erfolgt verzögert
Möglichkeit, die steuerliche Absetzbarkeit mit anderen Fördermitteln zu kombinieren Aufwendungen für den iSFP selbst sind unter Umständen nicht absetzbar
Durch die Steuererleichterung ist es möglich, umfassender und qualitativer zu sanieren Die Befolgung bürokratischer Vorgaben ist notwendig, um steuerliche Vorteile zu realisieren
Verstärkter Einfluss auf die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und damit auf den Klimaschutz Steuerliche Vorteile könnten in Zukunft durch Gesetzesänderungen beschnitten werden

Die steuerlichen Vorteile eines Sanierungsfahrplans

Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) ist nicht nur ein wertvolles Instrument für die Planung und Durchführung von Energieeffizienz-Maßnahmen, sondern bietet auch entscheidende steuerliche Vorteile. Wenn Sie in Ihrem Eigenheim Energieeffizienz-Maßnahmen umsetzen, können Sie einen Teil der Kosten über die Steuererklärung zurückholen. Besonders attraktiv ist die mögliche Steuerermäßigung, die zu einer direkten Minderung der Steuerschuld führt.

Die Vorteile reichen von einer Reduktion Ihrer jährlichen Steuerlast bis hin zur Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz Ihrer Immobilie. Mit dem Sanierungsfahrplan lässt sich nachweisen, dass geplante Maßnahmen nicht nur irgendeine Verbesserung darstellen, sondern strategisch auf die energetische Optimierung Ihres Hauses ausgelegt sind. Dies erleichtert die Anerkennung der Maßnahmen bei der Steuererklärung und erhöht die Transparenz gegenüber dem Finanzamt.

Die durch den iSFP geförderten Maßnahmen führen nicht nur zu einer unmittelbaren Kosteneinsparung durch Steuerentlastung, sondern sind auch eine Investition in die Zukunft. Sie tragen zu einer langfristigen Senkung der Energiekosten bei und können durch die Modernisierung den Wert der Immobilie steigern. Hierdurch kann sich die Sanierung auch langfristig finanziell positiv auswirken.

Kurz gesagt, der Sanierungsfahrplan öffnet Ihnen den Weg zu einer effizienten Nutzung steuerlicher Förderungen. Durch ihn können Sie nicht nur Ihre Steuerlast mindern, sondern gleichzeitig in eine nachhaltige und wertsteigernde Zukunft Ihres Zuhauses investieren. Ein echter Mehrwert für umweltbewusste Eigentümer.

Schritt für Schritt: Den Sanierungsfahrplan richtig absetzen

Um den Sanierungsfahrplan richtig von der Steuer abzusetzen, ist es wichtig, einige Schritte präzise zu befolgen. Dieser Prozess stellt sicher, dass Sie alle steuerlichen Begünstigungen effektiv nutzen können.

  1. Qualifizierte Fachperson beauftragen: Zunächst sollte ein Energieberater beauftragt werden, der einen qualifizierten Sanierungsfahrplan erstellt. Dieser Experte wird analysieren, welche Maßnahmen für Ihre Immobilie sinnvoll sind und diese in einem offiziellen Dokument festhalten.
  2. Baumaßnahmen durchführen: Nachdem Sie den Fahrplan erhalten haben, können die vorgeschlagenen energetischen Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Dabei ist es entscheidend, die zeitlichen Vorgaben zu beachten und alle relevanten Belege und Rechnungen sorgfältig zu sammeln.
  3. Steuerliche Geltendmachung: Sobald die Maßnahmen abgeschlossen sind, können die entsprechenden Kosten in der Steuererklärung angegeben werden. Hierfür müssen die Rechnungen und der Sanierungsfahrplan bei der Steuererklärung eingereicht werden.
  4. Nachweise bereithalten: Auch nach der Einreichung der Steuererklärung ist es wichtig, alle Unterlagen aufzubewahren. Das Finanzamt kann Nachfragen stellen oder Belege zur Prüfung anfordern.

Bei dem gesamten Prozess ist es ratsam, eine kontinuierliche Kommunikation mit Ihrem Energieberater und ggf. einem Steuerberater zu halten, um sicherzugehen, dass alle Schritte korrekt durchgeführt werden. Indem Sie diese Schritte methodisch abarbeiten, stellen Sie sicher, dass Ihr Sanierungsfahrplan erfolgreich und ohne Komplikationen von der Steuer abgesetzt werden kann.

Voraussetzungen für die steuerliche Absetzbarkeit des Sanierungsfahrplans

Um von der Steuerermäßigung für energetische Sanierungsmaßnahmen profitieren zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Diese Kriterien stellen sicher, dass die Maßnahmen eine tatsächliche energetische Verbesserung bewirken und somit der steuerlichen Förderung würdig sind.

  • Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen: Der Sanierungsfahrplan muss den Vorgaben entsprechen, die im Einkommensteuergesetz und den dazu ergangenen Richtlinien definiert sind. Dies beinhaltet unter anderem, dass ein Fachexperte den Fahrplan erstellen muss.
  • Altersgrenze des Wohngebäudes: Einer der Punkte ist, dass die Wohnimmobilie zum Zeitpunkt der Sanierung bereits mindestens zehn Jahre alt sein muss.
  • Ausschließliche Verwendung für Wohnzwecke: Das Gebäude oder die Eigentumswohnung muss im Zeitraum der Sanierung und im Jahr der Steuerermäßigung selbst genutzt werden.
  • Maximale Fördersumme: Des Weiteren ist es wichtig, den Höchstbetrag der Fördersumme nicht zu überschreiten.

Diese Punkte sind entscheidend, um den Sanierungsfahrplan steuerlich abzusetzen. Es empfiehlt sich, diese bei der Planung und Durchführung der Maßnahmen im Blick zu behalten und im Falle von steuerlichen Fragen fachkundige Beratung in Anspruch zu nehmen.

Praktische Tipps zur Optimierung Ihrer Steuererstattung

Um Ihre Steuererstattung beim Absetzen des Sanierungsfahrplans zu optimieren, gibt es einige praktische Tipps, die Sie beachten sollten. Eine gute Vorbereitung und Kenntnis der Steuergesetzgebung können einen wesentlichen Unterschied bei der Höhe Ihrer Rückerstattung bewirken.

  1. Frühzeitige Planung: Beginnen Sie möglichst früh mit der Planung der Sanierung, um von Anfang an alle steuerlichen Aspekte zu berücksichtigen.
  2. Genaue Dokumentation: Halten Sie alle Ausgaben, die beim Sanierungsprozess anfallen, genau fest. Dazu gehören Rechnungen, Quittungen und der Nachweis, dass diese aus eigenen Mitteln bezahlt wurden.
  3. Anspruchsvollen Bedingungen nachkommen: Beachten Sie strikt die Förderbedingungen hinsichtlich des Alters Ihrer Immobilie und der Art der genutzten Wohnfläche.
  4. Ausgaben aufteilen: Überprüfen Sie, ob es sinnvoll ist, die Kosten auf mehrere Jahre zu verteilen, um so von einem konstanten Steuervorteil zu profitieren.
  5. Professionelle Beratung: Ziehen Sie einen Steuerberater hinzu, um sicherzustellen, dass Sie alle Möglichkeiten zur Steuerermäßigung ausschöpfen.

Diese Tipps dienen dazu, den Prozess des Absetzens des Sanierungsfahrplans zu vereinfachen und zu gewährleisten, dass Sie Ihre Steuervorteile vollumfänglich nutzen können. Eine sorgfältige Planung und Durchführung kann dabei helfen, den finanziellen Aufwand für Ihre energetische Sanierung zu reduzieren.

Häufige Fehler vermeiden: Worauf Sie beim Absetzen achten sollten

Bei der steuerlichen Geltendmachung des Sanierungsfahrplans können leicht Fehler unterlaufen, die zu einer Ablehnung oder Verminderung der Steuererstattung führen können. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten, um häufige Fehler zu vermeiden.

  • Rechtzeitige Einreichung: Achten Sie auf die Einhaltung von Fristen bei der Einreichung Ihrer Steuererklärung. Eine verspätete Abgabe kann zu Nachteilen führen.
  • Exakte Belegführung: Bewahren Sie sämtliche Belege sorgfältig und vollständig auf. Jeder Nachweis kann bei Rückfragen des Finanzamts relevant sein.
  • Einheitlichkeit der Unterlagen: Stellen Sie sicher, dass alle Unterlagen wie der Sanierungsfahrplan, Rechnungen und sonstige Belege in ihrer Form und ihrem Inhalt übereinstimmen und schlüssig sind.
  • Sachgemäße Handwerkerleistungen: Vermeiden Sie Barzahlungen für Handwerkerleistungen. Überweisungen dienen als Nachweis und sind für die Anerkennung durch das Finanzamt erforderlich.
  • Beachtung der spezifischen Anforderungen: Informieren Sie sich genau über die spezifischen Voraussetzungen für die Absetzbarkeit der Bau- und Sanierungsmaßnahmen und halten Sie diese konsequent ein.

Die akkurate Befolgung dieser Richtlinien kann dazu beitragen, Fehler beim Absetzen des Sanierungsfahrplans zu vermeiden und somit Ihre Chancen auf eine optimale Steuererstattung zu erhöhen.

Die Rolle des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) bei der Steuerersparnis

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, steuerliche Vorteile im Rahmen von Energieeffizienzmaßnahmen zu realisieren. Nicht nur dient er als Leitfaden für die energetische Sanierung, sondern er entfaltet auch unmittelbare Effekte auf die Steuerersparnis des Eigentümers.

Ein professionell erstellter iSFP listet präzise alle empfohlenen Maßnahmen und die damit verbundenen Kosten auf. Diese Transparenz und Detailtiefe erleichtert es dem Finanzamt, die steuerliche Absetzbarkeit Ihrer Sanierungsmaßnahmen zu überprüfen. Es wird damit nachgewiesen, dass die Sanierungen nicht nur durchgeführt, sondern auch fachgerecht geplant wurden und den Kriterien für Förderfähigkeit entsprechen.

Durch die erhöhte Förderung, die mit einem iSFP verbunden ist, können Sie zudem zusätzliche Fördermittel in Anspruch nehmen. Die Maßnahmen, die nach den Empfehlungen des iSFP umgesetzt wurden, qualifizieren sich somit für einen erhöhten Steuerabzug. Dies kann Ihre Steuerlast spürbar verringern und die finanzielle Last energetischer Sanierungsmaßnahmen maßgeblich reduzieren.

Die Anfertigung eines iSFP sollte daher als Investition in eine fundierte Planung und zukünftige Steuerersparnis betrachtet werden. Eine korrekte Umsetzung und Nutzung des iSFP ist wesentlich, um den finanziellen Spielraum bei der Sanierung und Modernisierung Ihrer Immobilie optimal auszuschöpfen.

Zusätzliche Fördermöglichkeiten und Kombination mit dem Sanierungsfahrplan

Abgesehen von der Möglichkeit, Kosten für Sanierungsmaßnahmen von der Steuer abzusetzen, existieren weitere Fördermöglichkeiten, die sich mit der Erstellung eines iSFP kombinieren lassen. Diese zusätzlichen Optionen können Ihnen helfen, die finanzielle Belastung durch Sanierungen weiter zu verringern.

  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Die BEG bietet Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen für energetische Sanierungsmaßnahmen. Mit einem iSFP können Sie Ihre Chancen auf Förderung durch die KfW-Bank oder das BAFA verbessern.
  • Regionale Förderprogramme: Viele Bundesländer und Kommunen bieten eigene Förderprogramme an. Überprüfen Sie, ob Kombinationsmöglichkeiten mit einem iSFP bestehen.
  • Erneuerbare Energien: Falls Ihre Sanierungsmaßnahmen den Einsatz erneuerbarer Energien umfassen, gibt es zusätzliche Fördermittel wie z. B. das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien im Wärmemarkt.

Die Kombination verschiedener Förderprogramme mit den steuerlichen Erleichterungen durch den iSFP kann zu einer signifikanten Reduzierung Ihrer Investitionskosten führen. Es lohnt sich, alle verfügbaren Optionen sorgfältig zu recherchieren und aufeinander abzustimmen. Dabei ist es jedoch wichtig, die jeweiligen Fördervoraussetzungen genau zu prüfen, um Überschneidungen und Regelverstöße zu vermeiden.

Fazit: Maximieren Sie Ihre Steuerersparnis mit dem Sanierungsfahrplan

Die Erstellung und Nutzung eines Sanierungsfahrplans ist ein entscheidender Schritt, um die Steuerersparnis bei der energetischen Sanierung Ihres Eigenheims zu maximieren. Durch den iSFP können Sie sicherstellen, dass alle durchgeführten Maßnahmen nicht nur der energetischen Verbesserung Ihrer Immobilie dienen, sondern auch steuerlich anerkannt werden.

Mit den richtigen Vorkehrungen und einer sorgfältigen Planung können Sie die steuerlichen Vorteile optimal nutzen. Berücksichtigen Sie dabei die gesetzlichen Vorgaben, beachten Sie Fristen und erfassen Sie alle Ausgaben korrekt. Zusätzlich können Sie durch die Kombination des iSFP mit anderen Förderprogrammen Ihre Investitionskosten signifikant senken und so einen doppelten Nutzen erzielen: eine verbesserte Energieeffizienz und eine finanzielle Entlastung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der iSFP ein wirkungsvolles Werkzeug darstellt, um Ihre Berechtigung für Steuervorteile zu dokumentieren und den Prozess der energetischen Sanierung effektiv zu unterstützen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, sondern auch Ihre finanzielle Situation zu verbessern.


FAQ zum Steuerabzug von Sanierungsfahrplänen

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um den Sanierungsfahrplan von der Steuer abzusetzen?

Um den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steuerlich geltend machen zu können, müssen Sie Eigentümer einer selbstgenutzten Wohnimmobilie sein, die in einem EU-Staat oder im EWR liegt und zum Beginn der Sanierung mindestens 10 Jahre alt ist. Außerdem muss die Maßnahme zwischen dem 31. Dezember 2019 und dem 1. Januar 2030 begonnen beziehungsweise abgeschlossen sein.

Wie hoch ist die maximale Steuerermäßigung, die ich für energetische Sanierungsmaßnahmen erhalten kann?

Die Steuerermäßigung für energetische Sanierungsmaßnahmen beläuft sich auf einen Höchstbetrag von 40.000 Euro pro Immobilie. Durch die Erfüllung von bestimmten Anforderungen und die Umsetzung der Empfehlungen aus einem iSFP kann sich die Förderung um 5 % erhöhen, bis zu einem zusätzlichen Betrag von maximal 3.000 Euro pro Jahr und Wohneinheit.

Welche Unterlagen benötige ich, um den Sanierungsfahrplan abzusetzen?

Für die steuerliche Absetzung des Sanierungsfahrplans benötigen Sie den iSFP, der von einem qualifizierten Fachmann erstellt wurde, sowie alle dazugehörigen Rechnungen und Belege der durchgeführten Maßnahmen. Diese Unterlagen müssen Sie bei Ihrer Steuererklärung vorlegen.

Kann ich den Sanierungsfahrplan auch für vermietete Immobilien absetzen?

Nein, die steuerliche Förderung nach § 35c EStG für die Erstellung eines Sanierungsfahrplans gilt ausschließlich für selbstgenutzte Wohngebäude oder Eigentumswohnungen. Vermietete oder gewerblich genutzte Immobilienteile sind von diesem Steuervorteil ausgeschlossen.

Kann ich den Sanierungsfahrplan zusätzlich zu anderen Fördermitteln absetzen?

Ja, Sie können den Sanierungsfahrplan in der Regel zusammen mit anderen Fördermitteln, wie etwa Zuschüssen und Darlehen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), nutzen. Es ist jedoch wichtig, die jeweiligen Fördervoraussetzungen genau zu prüfen, um Überschneidungen und Regelverstöße zu vermeiden.

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Zusammenfassung des Artikels

Die Möglichkeit, einen Sanierungsfahrplan (iSFP) von der Steuer abzusetzen, unterstützt Eigentümer bei energetischen Sanierungen ihres Eigenheims und bietet finanzielle Vorteile durch eine Steuerermäßigung bis zu 40.000 Euro pro Immobilie gemäß § 35c EStG für Maßnahmen zwischen dem 31. Dezember 2019 und dem 1. Januar 2030 an selbstgenutzten Wohngebäuden über zehn Jahre in EU/EWR-Staaten. Der iSFP dient als Leitfaden zur effizienten Planung dieser Maßnahmen, ist entscheidend für die Inanspruchnahme bestimmter Förderprogramme und trägt zur Wertsteigerung der Immobilie bei.

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Energieeffizienz steigern und Fördermittel sichern

Durch die Umsetzung der iSFP-Empfehlungen haben Sie die Möglichkeit, von einer erhöhten Förderung um 5 % zu profitieren. Bei schrittweisen Einzelmaßnahmen können Sie so pro Jahr und pro Wohneinheit bis zu 3.000 € zusätzliche Fördermittel erhalten.

Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informieren Sie sich über die genauen steuerlichen Regelungen: Machen Sie sich mit dem § 35c EStG und den dazu gehörigen Richtlinien vertraut, um zu verstehen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um den Sanierungsfahrplan von der Steuer absetzen zu können.
  2. Beauftragen Sie einen qualifizierten Energieberater: Ein iSFP muss von einem Fachexperten erstellt werden. Suchen Sie einen qualifizierten Energieberater, der Ihren individuellen Sanierungsfahrplan ausarbeitet und Sie bei der Umsetzung unterstützt.
  3. Dokumentieren Sie alle Sanierungsmaßnahmen und Kosten: Sammeln Sie alle Rechnungen und Nachweise der Sanierungsmaßnahmen sorgfältig, um sie bei der Steuererklärung vorlegen zu können.
  4. Planen Sie Ihre Sanierungsmaßnahmen zeitlich korrekt: Beachten Sie den festgelegten Zeitraum für die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen, um von der steuerlichen Absetzbarkeit Gebrauch zu machen.
  5. Kombinieren Sie die steuerlichen Vorteile mit weiteren Förderprogrammen: Prüfen Sie, ob Sie zusätzlich zu den Steuervorteilen weitere Fördermittel in Anspruch nehmen können, um die Kosten weiter zu reduzieren.